Steine der Erdoberfläche
Nach der Entstehung im Inneren der Erde tauchen wir nun auf. Es handelt sich bei diesen Mineralien um bereits vorhandenes Gestein, das durch äußere Einflüsse ganz oder teilweise aufgelöst wird. Das Wetter mit Sonne, Hitze, Regen, Kälte, Frost und Wind bestimmen das nächste Stadium der Entstehung. Durch ihren Einfluß lösen sich kleine Splitter und Geröllteile, und wandern durch kleine Rinnsäle und Flüsse talabwärts. So sammeln sich diese Teilchen vom Ursprungsgestein in Seen, und durch Ablagerung entstehen neue Mineralien. Die aus dem Urgestein gelösten Teile formen also gemeinsam mit denen in der Umwelt vorhandenen Mineralstoffen das neue Mineral.
Schließen wir wieder auf uns. Es geht dabei um die Einflüsse der Umwelt. Unzweifelhaft lassen wir uns von unserer Umwelt im Laufe der Jahre stark beeinflussen. Unsere Eltern, der Kindergarten, Schule, Arbeit, Lebenspartner, Freunde, unsere Kinder, als auch die gesamte Gesellschaft in der wir leben strömen jeden Tag mit neuen Impulsen auf uns ein.
Vergleichen wir diesen Zustand mit dem der Sekundärmineralien, so stellen wir fest, dass dieser zu vergleichbar ist. Feste Strukturen werden durch Umwelteinflüsse aufgelöst und bilden gemeinsam mit den in der Umwelt neu herangetragenen Mineralien neue Mineralien.
So liegt nahe, dass Sekundärmineralien uns genau dort unterstützen können, wo Glaubenssätze überholt scheinen und neuer Ausrichtung bedürfen, oder Standpunkte neu überdacht werden könnten. Wo Lebenssituationen der Auseinandersetzung mit unseren Mitmenschen und unserer Umwelt im Mittelpunkt stehen sollten Sekundärmineralien die Steine unserer Wahl sein.
Welche Steine nun zählen zu den Sekundärmineralien? Gerne zähle ich Ihnen einige davon auf: Calcit, Pyrit, Chrysokoll, Malachit und Türkis.